LSV Ladenburg 1 – HERREN 1 | 55:53

Auswärtsschwäche wird abermals zum Verhängnis

Dass es im Sport einen Unterschied machen kann, ob man in eigener Halle spielt oder auswärts antreten muss, ist statistisch bewiesen. Je nach Sportart werden 55-60% der Siege bei Heimspielen erzielt. Bei den Schönauer Basketballer möchte man meinen, dass dieser Nachweis noch stärker zum Tragen kommt. Am gestrigen Sonntag verlor die erste Herrenmannschaft beim LSV Ladenburg mit 53:55 ihr drittes Auswärtsspiel, wohingegen man zu Hause noch ungeschlagen ist. Im ersten Matchball um den Oberliga-Aufstieg zeigte sich das Team in der ersten Halbzeit nicht mit der richtigen Einstellung, die für so ein Spiel gegen den direkten Konkurrenten erforderlich ist: Vor allem offensiv agierte das Team wie so oft in fremder Halle zu passiv, die Bereitschaft sich auch abseits des Balles zu bewegen fehlte häufig. So endeten viele Angriffe in nervösen und erzwungenen Abschlüssen. Resultat waren nur 24 Zähler und ein acht Punkte Rückstand. In der zweiten Halbzeit verbesserte sich das Angriffsspiel punktuell, war aber immer noch weit vom Optimalzustand entfernt. Dennoch verkürzte das Team den Rückstand, konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. In einer spannenden Schlussphase waren die Nerven des Gastgebers dann allerdings besser, was letztlich zu der knappen Niederlage führte. Trotz der verpassten Chance den Oberligaaufstieg bereits zu besiegeln, konnte das Team sich trösten: Dadurch, dass die Niederlage so knapp ausfiel, behält man im direkten Vergleich mit Ladenburg die Oberhand. Dies führt mit dem aufgebauten Vorsprung in der Tabelle dazu, dass man nur noch einen Sieg bei drei verbleibenden Spielen einfahren muss. Und die Vorstellung, den Aufstieg nun im kommenden Heimspiel gegen Sinsheim vor eigenem Publikum klar zu machen, ist ebenfalls ein charmanter Gedanke.

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